Rezepte: Warme Breie & Müslis

Schwierigkeit: Leicht

Zutaten

  • 100 g Walnüsse
  • 50 g Amaranth (gepoppt)
  • 300 g kernige Haferflocken
  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • 2 TL gemahlener Zimt
  • 25 g Sesam
  • 150 g Ahornsirup
  • 6 EL Rapsöl

Knuspermüsli à la Ü

Vielleicht hast du schon mal von Granola gehört. Granola ist ein Trend aus den USA. Schon wieder so ein Trend, denkst du vielleicht. Im Grunde handelt es sich um ein Knuspermüsli. Jedoch im Gegensatz zu den oft sehr zuckerhaltigen Kalorienbomben aus dem Supermarkt gibt es auch die Möglichkeit, dein Knuspermüsli selbst zu machen und damit zu kontrollieren, was du hineinfügst.

Wir kombinieren diesen gesunden Knusper gerne als Ergänzung zu unserem Morgenbrei. Manchmal wollen wir einfach etwas Abwechslung haben oder mehr „beißen“.

Dann geben wir 1 – 2 Esslöffel Knuspermüsli direkt über den Haferbrei. Das Besondere daran:

Dieses Müsli besitzt u.a. Samen, Amaranth und Nüsse und in der Kombination mit gesundem Öl und vitaminhaltiger Süße hast du mit jedem Biss eine extra Portion Gesundheit.

Amaranth gepoppt: Amaranth wird als Psydogetreide bezeichnet, denn es gehört nicht zur Familie der Getreide. Da es weniger Kohlenhydrate liefert, ist Amaranth ein interessantes Nahrungsmittel für Menschen, die sich bewusst kohlenhydratarm ernähren möchten. Es ist sehr eiweißhaltig und hat einen hohen Vitalstoffanteil mit Magnesium, Calcium und Eisen. Amaranth pops kannst du selber herstellen. Dazu eine Pfanne ohne Fett stark erhitzen. Soviel Amaranth hinzugeben, bis der Boden nur knapp bedeckt ist und den Deckel draufsetzten. Durch die Hitze in der Pfanne werden die Körner geröstet und fangen an zu poppen.

Haferflocken: sind immer aus vollem Korn und enthalten damit ganz viele Ballaststoffe, die dich lange satt machen.

Sonnenblumenkerne: enthalten u.a. Vitamin E und Magnesium. Dies hilft dir bei Kopfschmerzen, stärkt deine Knochen und wirkt blutdrucksenkend.

Zimt: kurbelt die Verdauung an und hat gleichzeitig eine blutdrucksenkende Wirkung. Weiter senkt das Gewürz Blutzuckerwerte (bei einer empfohlenen Tagesmenge von 6 g). Außerdem wirkt es entzündungshemmend. Wir könnten einen ganzen Artikel ausschließlich über die Wirkung von Zimt schreiben. Das sollten wir vielleicht mal tun!

Ahornsirup: wird aus Ahornsaft eingekocht. Es handelt sich somit um eine Art Konzentrat. Trotzdem hat Ahornsirup eine niedrige glykämische Last. Sie liegt bei 43 im Vergleich zu Haushaltszucker mit 70. Weiter sind Mineralstoffe wie Kalzium, Phosphor, Kalium, organische Säuren und Eiweiße enthalten. Da Ahornsirup stärker als Zucker süßt, ersetzen wir 100 g Zucker in Rezepten mit 75 g Ahornsirup oder weniger.

Vielen Kursteilnehmern, die anfänglich wegen seiner Konsistenz mit einem Getreidebrei Probleme hatten, empfehlen wir etwas Granola in Kombination.
Mike aus unserem Kurs hat das Rezept gleich nachgebacken und möchte am liebsten nichts anderes mehr essen. In der Tat, das Rezept hat etwas Suchtpotential.

Zubereitung

Step 1

Walnüsse grob hacken. Zusammen mit Haferflocken, Amaranth, Sonnenblumenkernen und Sesam, Zimt, Ahornsirup und Öl gut in einer Schüssel mischen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech streuen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C (Gas 2-3, Umluft 160 °C) unter gelegentlichem Wenden 25 – 30 Minuten rösten.

Step 2

Müsli abkühlen lassen und luftdicht und lichtgeschützt aufbewahren.

 

4 Kommentare

  1. Das Müsli ist sooo lecker. Die Wohnung riecht nach dem Backen so herrlich nach Zimt und das Müsli bleibt wirklich lange knusprig.

    Antworten
    • Das Müsli bleibt länger knusprig… nur ist dann schon wieder alles aufgefuttert;-)

      Antworten
  2. Das Müsli ist der Hit, super lecker! Es hält bei uns immer nur 2 bis 3 Tage…dann haben die Kids und ich alles aufgefuttert.

    Antworten
    • Dann geht das Müsli ja weg „wie warme Semmeln“ 😉 schön, dass es Euch auch so gut schmeckt!

      Antworten

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