Fasten: Frühjahrsputz bis in den Zellkern

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Mit Fasten verbinden viele Menschen: Verzicht und Hunger. Einige Tage ohne feste Nahrung und nur mit Säften, Tees und Brühe? Das erscheint Menschen, die noch nie gefastet haben, oft unvorstellbar. Doch Fastenerfahrene berichten von mehr Leichtigkeit, mehr Zufriedenheit und Klarheit. Für sie bedeutet Fasten:

  • Reinigung
  • Entgiftung
  • Aufräumen von innen
  • seelischen und körperlichen Ballast abwerfen

Bei Milou hat Fasten eine positive Wirkung auf ihren Heuschnupfen. Fastet sie im Frühjahr, ist sie fast beschwerdefrei im Sommer. Wenn Menschen freiwillig fasten, wenn der Kopf weiß, dass es am Ende der Woche wieder Nahrung gibt, ist die Reduzierung eine Bereicherung. Beim Fasten geht es uns nicht ums Abnehmen, sondern um eine wunderbare Reinigung des Körpers – und des Geistes. Der Stoffwechsel wird gestärkt und der Körper gewinnt neue Vitalität und Leichtigkeit.

WAS FASTEN BEWIRKT

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Seit Jahrtausenden fastet der Mensch gewollt. In jeder Weltreligion gibt es Empfehlungen zum Fasten. Dabei geht es darum, sich für einige Zeit von Gewohnheiten und Routine zu verabschieden oder auch von ein paar Kilos, die sich über die Wintermonate angesammelt haben.

Warum dies so ist? Hier ein paar unschlagbare Argumente:

  • Entlastung: Während des Fastens werden der Stoffwechsel, der Organismus und die Verdauung entlastet. Der Körper kann sich um andere „Baustellen“ kümmern.
  • Selbstheilungskräfte: Fasten aktiviert deine Selbstheilungskräfte. Bewiesen ist zum Beispiel auch, dass Krebspatienten eine Chemotherapie wesentlich besser vertrugen, wenn sie unter der Behandlung fasteten.
  • Ballast: Körperlicher und seelischer Ballast wird abgeworfen.
  • Reset-Button: Fasten bildet eine optimale Grundlage für einen Neustart, z.B. nach ein paar Tagen voller Grillfeste und Bier.
  • Gewohnheiten ändern: Häufig hilft der Fastenprozess, wichtige Entscheidungen zu treffen. Dies war bei Milou z.B. so, als sie einen Jobwechsel vorhatte, in die Selbstständigkeit ging oder sich von einem Freund trennte. Während der Woche trat eine große Klarheit über die nächsten Schritte ein.

Doch Fasten ist nicht für jeden Menschen gleich geeignet. Im Ayurveda wird das Nullfasten grundsätzlich nicht empfohlen. Es belastet das Verdauungsfeuer zu stark. Fasten im Ayurveda bedeutet: bewusst weniger essen und seine Konstitution beachten.

SCHLACKEN EXISTIEREN NICHT – ODER DOCH?

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Im Ayurveda dreht sich fast alles um die Verdauung. Du kannst sie dir wie ein Feuer vorstellen. Brennt das Verdauungsfeuer (im Ayurveda Agni genannt) gut, ist das Immunsystem gestärkt und der Mensch gesund. Brennt dieses Feuer nicht so gut, dann bleibt „Unverbranntes“ übrig. Dies wird Ama genannt und wir kennen es als Schlacke. Diese Schlacke lagert sich im Körper ab und kann je nach Menge und Dauer Ärger verursachen.

Du kannst es dir wie eine Mülltonne vorstellen. Sie wird regelmäßig gereinigt. Doch manchmal bleiben Reste in der Tonne. Sie sind ein „super“ Nährboden für Keime und Krankheitserreger. Hat sich zu viel Müll in der Tonne gesammelt, entscheidet sich der Körper dazu, die Müllreste vor Ort zu verbrennen. Er produziert eine Entzündung. Dies ist wie eine „Nachverdauung“ durch die Zellen. Doch manchmal wird auch gesundes Gewebe in Mitleidenschaft gezogen. Dann entsteht eine Krankheit.

In der westlichen Schulmedizin wird die Existenz von Schlacken häufig bestritten. Daher wird auch eine Entschlackung als nicht Notwendigkeit betrachtet.  Aus ayurvedischer Sicht jedoch gibt es Schlacken, um die man sich kümmern kann, bevor sich eine Krankheit manifestiert. Diese beschriebenen Schlacken sind zum Beipiel Ablagerungen von

  • Cholesterin, die zu Herzinfarkten führen können
  • Harnsäure, die Gichtanfälle begünstigt
  • Amyloid, die mit Alzheimer Demenz verbunden werden.

Wir von Wild and Veda verfolgen den ayurvedischen Ansatz und wollen dich unterstützen, das Ama in deinem Körper zu reduzieren und damit dein Wohlbefinden zu steigern.

AYURVEDISCH FASTEN

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Fasten ist ein effektiver Weg, das Verdauungsfeuer anzuregen und Giftstoffe aus dem Körper zu beseitigen. Die Zirkulationskanäle im Körper werden geöffnet, um Bewegung in den Zellstoffwechsel zu bringen. Fasten macht leichter, es macht den Geist klarer und dient allgemein der Gesunderhaltung. Im Ayurveda wird regelmäßiges, kurzfristiges Fasten bevorzugt. Dies kann z.B. 1 Tag in der Woche sein oder mehrere Stunden am Tag.

Immer populärer wird diese Fastenart: Intermittierendes Fasten. Traditionell liegt die Fastenzeit im Frühjahr, zwischen Aschermittwoch und Ostern. Also jetzt.

TYPGERECHTES FASTEN

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In der westlichen Medizin werden gesundheitsfördernde Maßnahmen für alle Menschen mehr oder weniger gleich angewandt. Im Ayurveda wird von Mensch zu Mensch eine andere Form des Fastens empfohlen. Auf Grundlage der Konstitutionstypen gibt es  verschiedene Empfehlungen. Mehr zu Konstitutionstypen und welcher Typ du bist, findest du in dem Wild and Veda Dosha Test. Scheint Kompliziert? Gar nicht. Denn dadurch, dass die Fastenart mehr auf deinen Typ abgestimmt wird, wird dir das Fasten besser bekommen.

 

DEINE 7 TAGE FASTENKUR

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Hier möchten wir dir eine 7 Tage Basis-Fastenkur vorstellen, die aus

  • einem Entlastungstag,
  • drei Fastentagen und
  • drei Aufbautagen besteht.

Das gute bei dieser Fastenkur ist, dass sie für jeden Konstitutionstyp geeignet ist und man auch ohne großes Vorwissen zur eigenen Konstitution loslegen kann.

DER START MIT DEM ENTLASTUNGSTAG

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Ideal für den Entlastungstag sind diese Maßnahmen:

  • Ayurvedische Morgenroutine
  • Bewegung an der frischen Luft
  • Ölmassagen
  • Yoga und Meditation

An dem Entlastungstag ist es gut, sich viel Ruhe zu gönnen und viel zu trinken.

Ideal ist es, den Tag mit einem warmen Ingwerwasser zu beginnen. Danach folgt ein Frühstück aus gekochtem Getreide, z.B. ein warmes Haferfrühstück oder – als glutenfreie Variante – Amaranthfrühstück. Zum Mittag empfehlen wir, Basmatireis mit Gemüse der Saison zu essen. DAS Detox-Rezept aus dem Ayurveda heißt Kitchari und besteht aus Reis und Mungdal, einer Bohnenart. Besonders gut bekömmlich ist es in Kombination mit Kürbis, Rote Bete oder Fenchel. Am Abend schließt du den Tag mit einer Gemüsesuppe. Über den Tag verteilt solltest du viel heißes Wasser trinken.

3 TAGE DETOX – FÜR GELUNGENE FASTENTAGE

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Da die Fastentage für den Körper ungewohnt und etwas anstrengend sind, empfiehlt es sich, in dieser Phase körperliche Anstrengung zu vermeiden. Auch sind viele Menschen in diesen Tagen geistig nicht zu Höchstleistungen zu bewegen. Hingegen hilft leichte Bewegung wie ein Spaziergang oder Walken sehr.

Beginne die Fastentage am Morgen nach dem Aufstehen mit einem warmen Ingwerwasser, gerne auch mit einem Spritzer frischen Zitronensaft. Zum Frühstück, Mittagessen und Abendessen kochst du dir eine Reissuppe. Für die Reissuppe gibst du jeweils 2 Esslöffel Basmatireis und Mungbohnen in einen halben Liter Wasser und lässt dies eine Stunde lang leicht köcheln. Je nach Geschmack kannst du die Suppe mit etwas Salz, Kreuzkümmel, Ingwerpulver, Kurkuma, Fenchel, Anis oder Liebstöckel würzen. Oder mit dem Kitchari-Gewürz von amla Natur. Wenn du Reis nicht magst oder verträgst, kannst du auch eine leichte Gemüse- oder Gerstensuppe kochen.

Zwischen den Mahlzeiten trinke bitte viel abgekochtes, heißes Wasser.

Am Ende der Fastentage gibst du bitte einen Esslöffel Rhizinusöl  – zum Abführen der Schlacken und Giftstoffe – in ein Glas mit rotem Traubensaft, verrührst es gut und trinkst es.

WORAUF DU BEIM FASTEN BRECHEN ACHTEN SOLLTEST

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Wie bei allen Fastenarten ist das Fastenbrechen enorm wichtig. Es bedeutet, dass das Ende der Fastenphase da ist und wir nun wieder langsam in unsere alten Ernährungsgewohnheiten übergehen. Dabei liegt die Betonung auf langsam. Nach einer Fastenwoche war Milou einmal direkt im Anschluss zu einer Hochzeit eingeladen. Das war ein schlechtes Timing. Auch sollte zwischen Fastenbrechen und Osterbrunch etwas Zeit liegen, damit die positiven Effekte des Fastens möglichst lange nachklingen.

AUFBAUTAGE

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Während der Aufbautage wird die Nahrungsmenge langsam wieder gesteigert. Wir empfehlen dir, weiterhin den Morgen mit einem warmen Ingwerwasser zu beginnen. Das Frühstück am ersten Aufbautag sollte ein warmes Fruchtkompott sein, das Mittag- und Abendessen eine gehaltvollere Gemüsesuppe. Am zweiten und dritten Aufbautag kannst du morgens  ein warmes Getreidefrühstück essen, mittags Reis mit Gemüse und abends eine Gemüsesuppe. Auch während dieser Tage ist es noch sinnvoll, viel heißes Wasser über den Tag verteilt zu trinken.

TABUS WÄHREND DER FASTENZEIT

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Du hast es schon geahnt,oder? DON´Ts während der Fastenkur (und am besten immer mal wieder): Alkohol, Rauchen, Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte, Kohl, Zwiebeln, Pilze, Sahne, scharfe Gewürze und Zucker.

UND WAS KOMMT NACH DEM FASTEN?

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Viele Menschen nutzen die Fastenphase, um im Anschluss die Ernährungsgewohnheiten zu überdenken. Hat man eine Woche „clean“ ohne Alkohol, Zucker, Fleisch und Co überstanden, merkt man die positive Wirkung auf den Körper. Es fühlt sich einfach „WOW“ an. Viele stellen sich dann die Frage: warum nicht länger darauf verzichten? Eine nachhaltige und langfristige Ernährungsumstellung mit eingehendem Fasten tut sehr gut.

 

 

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