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Wann ist eine Ayurveda-Kur sinnvoll? Wann nicht?

Wer mit dem Gedanken an eine Ayurveda-Kur spielt, hat viele Fragen im Kopf. Ist Ayurveda auch etwas für mich, wenn ich kerngesund bin? Bei welchen Krankheiten kann die alte Heilkunst helfen? Und wo bin ich an der richtigen Adresse? Michaela Müller von Wainando gibt Antworten auf diese Fragen. Sie berät Interessierte, welches Ayurveda-Resort in Indien oder Deutschland das richtige sein könnte. Aber hört selbst:

Ich ging letztes Jahr für eine Panchakarma-Kur nach Indien. Ich wollte meinen Körper entgiften, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Die Kur in Indien war die richtige Entscheidung. Ich konnte gut entschleunigen. Es gibt noch viele weitere Gründe, die für eine Ayurveda-Kur sprechen können.

Auf der Suche nach Entspannung

Junge Frau entspannt mit dem Kopf auf einem Blumenbett bei der Ayurvedakur
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„Ein Mensch wird gesund genannt, wenn dessen Physiognomie im Gleichgewicht ist, dessen Verdauung und Stoffwechsel gut arbeiten, dessen Gewebe- und Ausscheidungsfunktion normal funktionieren und dessen Seele, Geist und Sinne sich im Zustand dauerhaften, inneren Glücks befinden“, so der Ayurveda-Arzt Sushruta 1.000 v. Chr. Besonders die letzten Worte sind bemerkenswert. Bereits ein mentales Ungleichgewicht zeigt laut dieser Definition an, dass Handlungsbedarf besteht.

Tatsächlich entscheiden sich viele Menschen für eine Ayurveda-Kur, die nach schulmedizinischen Maßstäben gesund sind, aber etwas „für sich“ tun möchten. Sie möchten sich endlich vollkommen entspannen, inneres Glück finden oder Widerstandsfähigkeit gegen die Hektik des Alltags aufbauen. Häufig geht es auch darum, Krankheiten vorzubeugen.

Bei diesen Erkrankungen kann Ayurveda sinnvoll sein

Die WHO erkennt Ayurveda als medizinische Wissenschaft an. In Indien ist die 4.000 Jahre alte Heilkunst der konventionellen Schulmedizin sogar gleichgestellt. Hier geht man auch bei Allerweltsproblemen direkt zum Ayurveda-Arzt, zum Beispiel, wenn der Magen drückt oder das Knie schmerzt.

In Deutschland ist Ayurveda besonders bei chronischen Beschwerden beliebt. Auch Patienten mit stressbedingten Erkrankungen interessieren sich häufig für die alte Heilkunst. Das liegt auch daran, dass Ayurveda den ganzen Menschen und seinen Lebensstil betrachtet.

Ayurveda kann bei folgenden Erkrankungen als Therapie-Ergänzung sinnvoll sein:

  • Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, z.B. Arthrose, chronisch entzündliche Gelenkerkrankungen, Fibromyalgie, chronische Schmerzsyndrome
  • chronischer Stress oder Burnout
  • metabolisches Syndrom: Bluthochdruck, Übergewicht, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen
  • Schlafstörungen
  • Asthma
  • Hauterkrankungen: chronische Ekzeme, Akne, Schuppenflechte
  • Parkinson, Alzheimer, Multiple Sklerose
  • chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Reizdarm
  • psychologische Erkrankungen wie Depression, Angststörung oder psychosomatische Beschwerden

Diese Liste basiert vor allem auf Erfahrung. Bislang gibt es nur wenige Studien über die Wirkung des Ayurveda, meist mit geringer Teilnehmerzahl. Hier herrscht also Nachholbedarf für die Forschung.

Häufig basiert die Wirkung auf dem ganzheitlichen Ansatz des Ayurveda. Die individuelle Kombination von Ernährung, Tipps für die Lebensführung und physikalischen Maßnahmen kreist das Problem von unterschiedlichen Seiten ein.

Arthrose-Patienten wird beispielsweise eine vegetarische Ernährung ans Herz gelegt, weil Fleisch und andere tierische Produkte Entzündungen begünstigen können. Yoga-Übungen und Krautwickelkuren wiederum stärken die Gelenkfunktion. Intensive Beratungsgespräche helfen, die Patienten soweit zu motivieren, dass sie die Maßnahmen auch zu Hause fortsetzen.

Bei Reizdarm liegt der Fokus der Ayurveda-Ärzte auf der Stärkung und Verbesserung der Verdauung durch Heilkräuter. Ein regelmäßiger Tagesablauf und eine Selbstmassage sollen vor Überlastung schützen und Entspannung bringen. Dickdarmeinläufe wirken außerdem reinigend.

Wann besser zum Schulmediziner?

Arzt fuehlt den Puls und misst den Blutdruck beim Patienten waehrend der Ayurvedakur
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Manche Erkrankungen erfordern ein rasches Eingreifen, das die auf langfristige Effekte ausgelegte Ayurveda-Therapie nicht bieten kann.

Das gilt zum Beispiel für:

  • akute Infekte
  • Notfälle
  • Krebs
  • lebensbedrohliche Erkrankungen

Ayurveda-Kur in Indien oder Deutschland?

Das Essen bei einer Ayurvedakur in Indien ist köstlich
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Hier lautet die Antwort wie so häufig: Kommt darauf an. Wenn die Anfahrt zum Kurort möglichst kurz sein soll und der Körper von einer Krankheit geschwächt ist, könnte ein deutsches Ayurveda-Zentrum die richtige Wahl sein.

Wer Indien kennen lernen und tropisches Urlaubsfeeling erleben möchte, kann sich auch ein Resort auf dem Subkontinent suchen. Wichtig ist darauf zu achten, dass die Ausbildung der Ärzte, die Qualität der Arzneien und der Komfort der Zimmer deutschen Ansprüchen genügen. Manche Resorts stellen bei Bedarf auch Übersetzer. Wer unsicher ist, wo er gut aufgehoben ist, kann sich bei einer spezialisierten Reise-Agentur beraten lassen.

Wenn du dich angesprochen fühlst, weil du unter einem der Symptome leidest oder dir „einfach etwas gutes tun möchtest“, aber im Moment keine Möglichkeit hast, eine Ayurveda-Kur zu machen, melde dich zu unserem Besser Esser Onlinekurs an. Du wirst lernen, viele neue, einfache Prinzipien für gesunde Ernährung und einen optimalen Stoffwechsel in deinen vollen Alltag zu integrieren. Der Kurs startet jeden Freitag und greift viele Aspekte der ayurvedischen Ernährung und des Lebensstils auf. Viele unserer Kunden haben dadurch mehr Wohlbefinden erreicht, je nach Wunsch einige Kilos verloren oder gewonnen und viele Beschwerden sind verschwunden – einfach nur, weil sie mehr Wissen über die Zusammenhänge zwischen Gesundheit und Ernährung bekommen haben und so eine Ernährungsweise gefunden haben, die intuitiv ist und zu ihnen passt. Jeden Freitag startet ein neuer Kurs. Wenn du noch Fragen dazu hast, melde dich gerne unter .

Über Michaela Müller:

Michaela Müller ist Mitgründerin von Wainando, einem Spezialreiseveranstalter für Ayurvedakuren, Sinnreisen, Meditationsworkshops und Yoga-Urlaub. Bei einer dreiwöchigen Panchakarmakur hat sie ein Ayurveda-Resort in Indien getestet, das ihr gut gefallen hat. Gemeinsam mit ihrer Schwester Bernita berät sie Interessierte, wann welche Ayurveda-Kur in welchem Resort am sinnvollsten ist.

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