*Für die Nennung der Marken haben wir von den Firmen kein Geld erhalten.*

Welcher Wasserfilter – Reine Geschmacksache?

Auf der Suche nach dem geeigneten Wasserfilter, der sowohl ökonomisch, nachhaltig und praktisch ist, aber gleichzeitig auch alle Schadstoffe wie Chlor, Blei, Pestizide oder Arzneimittel aus dem Wasser herausfiltert, begegnen wir unterschiedlichen Systemen von unterschiedlichen Anbietern in ganz unterschiedlichen Preisklassen. Herauszufinden, welcher Wasserfilter den ganz individuellen Anforderungen in Handhabung, Geschmack, Preis und Nachhaltigkeit gerecht wird, ist gar nicht so einfach. Gerade der Geschmack des gefilterten Wassers spielt ja letztlich eine sehr große Rolle – und der ist, man mag es kaum glauben, von Filter zu Filter extrem unterschiedlich. Schön wäre es natürlich, im Vorfeld die verschiedenen Alternativen in Ruhe ausprobieren zu können und dann zu entscheiden, welcher Filter den persönlichen Wünschen am nächsten kommt und bei welchem das Wasser am besten schmeckt. In der Realität aber ist dies ein kostspieliges und zeitaufwendiges Unterfangen. Fakt ist: Den perfekten Wasserfilter gibt es wohl noch nicht, sie haben alle ihre Vor- und auch Nachteile. Aber sicher gibt es Systeme, bei denen die Vorteile überwiegen und die sich durchaus als gute Aufbereitungssysteme für das Wasser aus der Leitung eignen.

Persönliche Erfahrung mit Blei im Wasser

Das Thema Wasser bewegt mich persönlich sehr, seit ein Wassertest in unserer Altbauwohnung einen stark erhöhten Bleiwert aufgewiesen hat. Ich bin immer davon ausgegangen, dass wir in Deutschland sehr gutes Trinkwasser haben – was wir sicher auch haben, besonders im Vergleich mit anderen Ländern.

Ich hatte 2014 unser Wasser testen lassen, da ich im Zusammenhang mit meiner Brustkrebsdiagnose einfach alle potentiellen „Giftquellen“ erkennen und beseitigen wollte. Wenn die Rohre bleihaltig seid, dann kommt bei mir trotz guter Leitungswasserqualität mit Blei angereichertes Wasser aus dem Hahn. Die Rohre wurden ausgetauscht und die Werte waren alle okay, also trank ich weiter beruhigt mein Leitungswasser.

Mikroplastik, Hormone und Medikamentenrückstände im Wasser

Auch mein Onkologe sprach das Thema Wasser an und riet mir, nicht mehr aus Plastikflaschen zu trinken. Wegen des Mikroplastiks. Denn dieses Mikroplastik ist überall nachweisbar. In unserem Körper, in unserem Grundwasser – überall. Also trinke ich seitdem Wasser aus Glasflaschen oder Leitungswasser und versuche, mit einer Aluflasche auch für den Durst unterwegs mit Wasser versorgt zu sein. Wer mehr zu dem Thema Leitungswasser und Plastik lesen möchte: hier ist ein weiterer Link.

Auch wenn das Hamburger Leitungswasser qualitativ sehr gut ist, können gewisse Substanzen nicht aus diesem Wasser gefiltert werden. Substanzen, die ich nicht in meinem Körper haben möchte. Ohne es zu wissen, hatte ich also die Bio-Babynahrung für unseren Sohn mit Bleiwasser zubereitet und mein Biogemüse mit Wasser gekocht, in dem Substanzen wie Hormone, Schwermetalle, Medikamentenrückstände und dergleichen nicht rausgefiltert sind. Irgendwie fühlt sich das nicht mehr gut an.

Mineralwasser aus Glasflaschen oder Wasserfilter?

Also haben wir auf Flaschenwasser von St. Leonard oder Plose gewechselt. Doch da wir viel zu Hause kochen, nahm ich nach wie vor viel Leitungswasser. Auch in der Agentur und für die Mitarbeiter wollte ich sauberes Wasser. Irgendwie brauchte ich eine andere Lösung.

Ich wollte also lieber einen Wasserfilter haben, der möglichst aus dem guten Hamburger Leitungswasser all das rausfiltert, was darin nicht enthalten sein sollte. Doch auch bei Wasserfiltern war ich sehr verunsichert, denn ich hörte viel von Keimproblemen und Filterwechseln (die ich wahrscheinlich vergessen würde). Schauen wir uns verschiedene Systeme einmal an.

Tischwasserfilter aus Aktivkohle

Diese Filter haben leider nicht mehr den besten Ruf, und sie gelten überwiegend dem Aufbereiten des Wassers für Kaffee und Tee. Grundsätzlich erfüllt dieser Filter zwar seine Aufgabe, und die unerwünschten Inhaltsstoffe werden im Vorgang herausgenommen, während Mineralien wie Kalzium und Magnesium erhalten bleiben – und das ohne den Geschmack des Wassers zu verändern. Jedoch haben diese Systeme einen großen Nachteil: Die Gefahr der Verkeimung ist sehr groß! Ein Nachteil, der leider schwer wiegt, denn was nützt ein Wasser, das zwar frei von Blei und Pestiziden, aber dafür voller Keime ist? Und auch in puncto Ökonomie gibt es hier einen dicken Minuspunkt, da die Kartuschen relativ häufig ausgetauscht werden müssen.

Die Osmosegeräte

Bei dieser Filtermethode werden nahezu alle Arten von Verunreinigungen gefiltert. Dazu gehören z.B. Bakterien, Viren, Pestizide, Nitrat, Düngerreste, Medikamenten- und Drogenrückstände, Salze – selbst Kalk und Mineralien werden herausgenommen. Das Osmosewasser ist also sehr rein. Vielleicht zu rein? Oft wird befürchtet, dass so gefiltertes Wasser ungesund sei, weil Mineralien und Spurenelemente fehlen. Osmosewasser ist zudem leicht sauer, da sich Kohlendioxid aus der Luft im Wasser löst und geringe Mengen Kohlensäure bildet. Neben der Annahme, dass dieses Wasser den Säure-Basen-Haushalt in unserem Körper negativ beeinflussen kann, spielt auch der leicht saure Geschmack eine große Rolle. Die Fürsprecher dieser Methode vergleichen das Osmosewasser gerne mit Regenwasser und Oberflächenwasser von Seen und Flüssen, das ebenfalls sehr mineralienarm ist und dem Mensch seit Jahrtausenden als natürliche Wasserquelle dient.

Aber auch wenn Osmosewasser und Regenwasser vom Mineraliengehalt vergleichbar sind: osmosegefiltertes Leitungswasser ist nun mal KEIN Regenwasser, und es schmeckt auch nicht so. Ein weiterer Nachteil besteht in der Nachhaltigkeit, da bei der Herstellung von Osmose-H2O sehr viel Abwasser entsteht: pro Liter Osmosewasser fließen je nach Gerät 1- 5 Liter Wasser einfach so “daneben”, sprich in den Abfluss.

Die Wasserionisierer

Der Gegenspieler zum Osmosewasser, das ja eher sauer ist, ist das basische, oder auch alkalische ionisierte Wasser. Die sogenannten Wasserionisierer behandeln Wasser so, dass der pH-Wert erhöht wird und damit in den basischen Bereich fällt. Dabei werden dem Wasser Salze beigefügt, und während an der positiven Elektrode saures Oxidwasser entsteht, gewinnt man unter Energieaufwand an der negativen Elektrode das basische Wasser.

Klingt kompliziert? Wasserionisierer sind in der Tat ziemlich ausgefeilte High-Tech-Geräte, und der Wassergenuss hat nicht mehr viel mit dem Gefühl zu tun, ein natürliches Lebensmittel zu sich zu nehmen. Bei dieser Methode kann man entscheiden, wie basisch das Wasser sein soll – und zwar per Knopfdruck. Hier entsteht dann auch wieder einiges an Abwasser, was aus der positiven Elektrode entnommen und zum Putzen verwendet werden kann (so die Hersteller). Grundsätzlich ist fraglich, ob sehr alkalisches Wasser von der Natur zum täglichen Genuss für den Menschen vorgesehen war, da dieses nur sehr, sehr selten in natürlichen Quellen vorkommt. Wie oben erwähnt, Regen-, Fluss-, See- und sogar die meisten Quellwasser sind überwiegend eher sauer. Es ist also durchaus nachvollziehbar, wenn Kritiker dieser Methode anmerken, dass es sinnvoller ist, Wasser natürlich basisch zu machen – zum Beispiel durch das Zugeben von Zitronensaft – statt sich einen teuren Wasserionisierer zu kaufen.

Dies ist ein kleiner Einblick in die ganz verschiedenen Möglichkeiten, unser Trinkwasser aufzubereiten. Sicherlich keine einfache Entscheidung.

Auf der Suche nach dem passenden Wasserfilter

Also welchen Wasserfilter wählen? Sicher hat jeder Mensch andere Vorstellungen von dem perfekten Wasserfilter und berücksichtigt unterschiedliche Kriterien bei der Wahl. Hier wollen wir dir davon berichten, für welchen Wasserfilter wir uns entschieden haben.

Durch Zufall stieß Uli auf ein Trinkwasserveredelungssystem des Baden-Württembergischen Familienunternehmens Wasserweik. Besonders gefällt uns, dass die hauseigene Produktion hochwertigen Edelstahl anstelle von Kunststoff verwendet. Jedes Gerät wird in Deutschland handgefertigt und auf die Bedürfnisse vor Ort abgestimmt. Die Vision von Wasserweik ist, vielen Menschen weltweit ein perfekt sauberes Trinkwasser auf höchstem Niveau zu ermöglichen. Mit der erhöhten Trinkwasserqualität soll auch eine bessere Gesundheit, mehr Energie und Leistungsfähigkeit ermöglicht werden.

Der Filter erreicht die physikalische Reinigung, Löschung von Schadstoffinformationen und neue Belebung des Wasser durch Verwirbelungen.

Diese Schritte werden zur Reinigung eingesetzt:

  1. Molekularfiltration auf Basis von Umkehrosmose:
    Die Molekularfiltration ist ein Filterverfahren, das selbst Stoffe im Molekularbereich herausfiltert. Das funktioniert, in dem das Wasser unter Druck an dem Filter vorbeigeführt wird. Verunreinigungen bleiben zurück, und nur die Wassermoleküle dringen durch den Filter. So entsteht sauberes, aber leider auch saures Wasser.
  2. Da wir kein saures Wasser haben wollen, wird die biophysikalische Struktur des Wassers wieder dem von Quellwasser angepasst. Und jetzt wird es kompliziert. Aber auch spannend. Die EM-Biokeramik (EM = Effektive Mikroorganismen) besitzt die Fähigkeit, jede Art von Information aus dem Wasser zu entfernen. Somit wird wieder die biophysikalische Kristallstruktur (höchste bekannte Ordnungsstruktur) des Wassers hergestellt.
    (Das Thema „Wassergedächtnis“ wird in Fachkreisen sehr kontrovers diskutiert. Was ist deine Meinung hierzu?)
  3. Levitation nennt man die Methode der Wasserbelebung. Dazu setzt man auf starke Verwirbelungen, die die molekulare Struktur aufspalten. Durch die Oberflächenerhöhung wird Sauerstoff aufgenommen. Durch einen Verwirbelungsschlauch werden quasi die Verwirbelungen aus der Natur nachgebildet, die wir in einem Wasserfall oder ähnlichem haben.
  4. Durch die Verwendung seines einzigartigen V4A Edelstahl-Permeatlaufs hebt sich das Produkt ebenfalls von herkömmlichen Anlagen ab. Die Verwendung von Edelstahl gefällt uns auch aus dem Grund, da wir Kunststoff in Zusammenhang mit Wasser ja gerne vermeiden wollen.

Ein weiterer Vorteil aus meiner Sicht ist, dass der Filter mit einem eigenen Wasserhahn geliefert wird. So wird ein in sich geschlossenes System garantiert.

Die Wirkung von sauberem Wasser im Körper

Überzeugend fanden wir auch, dass auch immer mehr Altersheime und Arztpraxen auf das Filtersystem zurückgreifen, weil es nicht anfällig für Keime und wenig wartungsintensiv ist (die Filter werden einmal jährlich nach Terminfestlegung „automatisch“ von Experten von Wasserweik ausgetauscht).

Kosten und Finanzierungsmodelle

Die Kosten für den Wasserfilter für Privathaushalte (Modell medicalline home) liegen bei 3.589,00 € inkl. MwSt. Dies ist erstmal ein sehr hoher Betrag. Werden jedoch in einem Dreipersonenhaushalt 3-6 Liter Flaschenwasser am Tag getrunken, haben sich nach 1,5 – 2 Jahren die Kosten amortisiert. Darüber hinaus bietet die Firma  auch eine Ratenzahlung über 5 Jahre an. Weiter kommen jährliche Kosten für den Filterwechsel von ca. 150 € hinzu. Der Filter wird durch einen Mitarbeiter ausgetauscht. Auch die Installation nach ca. 6-wöchiger Lieferzeit übernimmt ein Fachmann von Wasserweik. Es gibt die Filteranlage auch als mobile Lösung (in einem Remowakoffer eingebaut). Die Anlage hat zudem eine 30-jährige Garantie.

Interview und Video zum Thema Wasser

Uli berichtete von einem Wasservortrag der Firma Wasserweik mit Jörg Lipa, der sie so sehr überzeugt hat, dass sie seiner Empfehlung gefolgt ist und eine Filteranlage gekauft hat. Das machte mich neugierig, und ich lud Herrn Lipa zu uns in die Agentur ein. Ganz spontan fragte ich, ob ich filmen dürfte, denn das, was ich hörte – und wir hatten gerade 5 Minuten gesprochen – war vielleicht auch für unsere Leser interessant. Neben dem Video gibt es noch ein Interview mit weiteren Fragen, was du hier findest:

  • Wie sind Sie zu dem Thema Wasser gekommen, Herr Lipa?

Wasser war für mich immer schon ein wichtiges Thema. Die meisten Wässer/Trinkwässer haben mir nie geschmeckt und/oder sind mir nicht gut bekommen, und sehr oft bin ich auf andere Getränke als Durstlöscher ausgewichen (Limo, Bier, aber auch Flaschenwasser aus PET-Flaschen). Und das vor dem Hintergrund, immer zu wissen, dass Wasser zellverfügbar sein sollte, und dass ein Getränk, das kein Wasser ist, somit für meinen Körper nicht die gleiche Lösung darstellt.

  • Stimmt es, dass stilles Wasser aus der Flasche keimhaltiger ist als kohlensäurehaltiges Wasser?

Das kann ich nicht zwingend bestätigen. Die Kohlensäure macht das Wasser haltbar, ja; aber auch Trinkwasser, welches nicht mit Kohlensäure versetzt wurde, ist oft mit Ozon oder anderen Substanzen behandelt und haltbarer gemacht.

  • Was ist dran an dem Trend „basisches Wasser“?

Ich sehe den Trend nicht. Ich sehe eher, dass viele Menschen durch Aufklärung immer sensibler auf das Thema Wasser und Trinkwasser reagieren.

Die Frage zu Sinn und Unsinn bzgl. basischen Wassers durch Wasser-Ionisierer ist nicht ganz leicht zu beantworten. Dafür müssten wir etwas mehr in die Tiefe gehen. Grundsätzlich können alle, die Wasser trinken, nur gewinnen. Denn: die meisten Menschen sind nicht ausreichend mit Wasser oder Flüssigkeit versorgt. Studien zeigen, dass es „Patienten“, die basisches Wasser trinken/getrunken haben, deutlich besser geht als vorher. Klar, denn vorher haben sie ja auch kein Wasser, sondern irgendwelche „Durstlöscher“ getrunken.

Wenn wir jedoch basisches Wasser trinken, also ein Wasser, dass durch einen Ionisierer verändert worden ist, sollen die basischen Anteile des Wassers, also die OH-Ionen, die Säuren im Körper abpuffern. Somit halte ich auch basisches Wasser kurzzeitig für eine gute Ergänzung bei verschiedenen gesundheitsbringenden Therapien.

Das geht soweit, dass Patienten „Basenkonzentrat“ bis zu einem pH-Wert von 12 trinken, welches auf Zellebene – fast radikal – die Säuren herausdrängen soll. Für mich sinnig, therapeutisch für einen überschaubaren Zeitraum. Quasi als Kur. Den Nachteil am „Trend“ mit basischem Wasser sehe ich jedoch in der mangelnden Aufklärung der Verbraucher.

Was passiert wirklich, wenn ich über einen längeren Zeitraum basisches Wasser, aber auch saures Wasser, wie es z.B. die Umkehrosmose produziert, trinke? Hersteller und/oder Verkäufer solcher Anlagen, egal ob basisch oder sauer, klären ihre Kunden nur halbherzig auf, und hier sehe ich eine große Gefahr für die Gesundheit der Verbraucher.

Grundsätzlich halte ich die meisten sich im Markt befindlichen Trinkwasser-Aufbereitungen für Alibis und Gewissensberuhigung. Großteils noch für unglaublich überteuert und gar gesundheitsgefährdend. In Tero-Ost billig hergestellt und hier teuer verkauft. Ein Wasser, das wir trinken sollten, sollte ein ungepuffertes und neutrales Wasser sein, dass in der Lage ist, unseren Körper wieder in die Selbstregulation zurück zu bekommen. Dann kann der Organismus rund laufen, und wir leben in einem gesunden Fluss.

 

  • Was ist der Unterschied zwischen Heilwasser und Mineralwasser?

Mineralwasser ist nach der deutschen Mineral- und Tafelwasserverordnung ein Grundwasser mit besonderen Eigenschaften. Seine Inhaltsstoffe dürfen nur unwesentlich schwanken. Es muss aus unterirdischen Wasservorkommen stammen und von ursprünglicher Reinheit sein. Mineralwasser wird direkt an Quelle oder Brunnen abgefüllt und benötigt eine amtliche Anerkennung. Ein Mineralwasser ist für mich ein Getränk. Mit oder ohne Kohlensäure und ohne Alkohol 😉 .

Ein Heilwasser ist ein natürliches Mineralwasser, das den Anspruch einer heilenden, lindernden oder vorbeugenden Wirkung erhebt und somit rechtlich der Regulierung als Arzneimittel unterliegt. Somit darf Heilwasser auch nur für begrenzte Zeit ununterbrochen getrunken werden. Es gehört zu den ältesten Naturheilmitteln. Ein Heilwasser kann innerlich für Trinkkuren bzw. äußerlich für medizinische Bäder angewendet werden. Auch sind in Heilwässern andere Frequenzmuster nachgewiesen worden als in klassischen Wässern und Mineralwässern.

  • Ist kalkhaltiges (hartes) Wasser schlecht oder sogar gesund?

Die Frage nach Verunreinigungen im Wasser durch Schwermetalle oder mikrobiologische Belastung sehe ich als die wichtigere Frage. Dennoch – der stetig zunehmende Konsum von Mineralwässern in den letzten Jahren korreliert mit einer Zunahme der Krankheiten des Gefäßsystems mit Konsequenzen wie Durchblutungsstörungen, Herzinfarkten und Schlaganfällen.

Gerade die Überladung des Körpers mit anorganischen Mineralien, wie sie größtenteils in Leitungs- und Mineralwasser enthalten sind, ist einer der Hauptgründe für einen beschleunigten Alterungsprozess (Dr. med. Antonius M. Schmid Ohlstadt). Diese Krankheiten werden dadurch begünstigt oder hervorgerufen, dass wir vom „Falschen“ zuviel und vom „Richtigen“ zu wenig trinken.

—> Die richtige Wahl ist für mich ist ein möglichst natürliches, reines und lebendiges Wasser. Mein Devise nach Prof. Huchard: „Wasser arbeitet durch das, was es mitnimmt und nicht durch das, was es mitbringt“

  • Ist der Geschmack des Leitungswassers ein Indikator für seine Qualität?

Für mich absolut! Mir schmeckt Leitungswasser meist nicht. Das liegt dann am Kalk und/oder anderen Inhaltsstoffen, die mein Körper definitiv nicht mehr aufnehmen möchte. Da man aber nicht über Geschmack streiten kann, sollte das jeder selbst für sich herausfinden. Dann aber auch mit der Möglichkeit, richtig gutes, lebendiges Wasser im Vergleich zu testen. Gibt es auch in der Flasche. Das macht Sinn.

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  • Sollte man Wasser aus dem Hahn erst ablaufen lassen vor dem Verzehr?

Ja, da sich im Wasser Stoffe wie Blei aus den Legierungen der Wasserhähne herauslösen können. Auch Verkeimungen und andere organische Belastungen können, wenn vorhanden, durch langes Laufenlassen von heißem Wasser entzerrt werden. Ökologisch sinnvoll ist das allerdings nicht.

  • Welche Rolle spielen die Wasserleitungen beim Leitungswasser?

Für mich ist es wichtig, welche Stoffe aus den Leitungen direkt an das Wasser abgegeben werden können. Auch die biologischen Ablagerungen in den Leitungen und die weitere Abgabe dann an das Trinkwasser interessieren mich. Weiter ist unser Trinkwasser oft sauer, was die Leitungen belastet und sogar undicht werden lässt. Darum wird dem Wasser wiederum Kalk zugesetzt, um die Leitungen zu schützen. Dafür habe ich aber keine schriftlichen Nachweise. Ein Fass ohne Boden.

  • Kann die Zugabe von Steinen (z.B. Rosenquarz) dem Leitungswasser verloren gegangene Mineralien wieder zuführen?

Nein. Aber die Steine beeinflussen die Struktur des Wassers. Das ist positiv.

  • Vermehren Aktivkohle-Wasserfilter die Keime im Wasser?

Nicht der Aktivkohle-Filter selber. Aber das kann passieren, denn überall, wo Wasser steht und keine Struktur hat, haben wir immer eine Problematik mit Verkeimung und Bio-Fouling.

  • Nitrat, Pestizide, Hormone etc. – was kann herausgefiltert werden?

Das kommt auf den Filter oder das Filtersystem an. Manche Filter können nur etwas Kalk filtern, andere scheitern an Pestiziden oder Schwermetallen, wieder andere können alles filtern. Manche bis sie voll sind, andere Systeme werden bei entsprechender Pflege nie voll.

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  • Wie verhindere ich, dass Kohlefeinstaub vom Einsetzen der Patronen ins Wasser gelangt?

Durch Filteraufsätze, z.B. aus Vlies oder gebrannten Substanzen. Gute und seriöse Hersteller wissen das zu verhindern.

  • Was machen Umkehr-Osmose-Geräte? Stimmt es, dass sie auch die wertvollen Mineralien herausfiltern?

Osmose ist ein natürlicher, physikalischer und in der Physik immer wieder beschriebener Prozess. Wasser will immer von der ungesättigten zur gesättigten Lösung fließen. Die Osmose ist in unserem Körper ein qualitatives Maß für den Unterschied im osmotischen Druck zwischen zwei Lösungen, bezogen auf den Zelltyp. Osmose wird dann auch als Tonizität oder effektive Osmolarität bezeichnet.

Bei einer Umkehr-Osmose wird nun der natürlich Prozess umgedreht und „schmutziges“ Wasser mit Druck durch Filter, zumeist durch mindestes drei verschiedene Filter gepresst: 1x Sediment-Filter, 1x Kohle-Filter und 1x Membran-Filter. So soll sichergestellt werden, dass alle Verschmutzungen, Belastungen und Verunreinigungen aus dem Wasser zu über 99% herausgefiltert werden.

Für mich die einzige technische Möglichkeit, Wasser wirklich zu reinigen und von allen belastenden Inhaltsstoffen zu befreien. Dazu zählen natürlich auch Mineralien und mineralische Verbindungen. Wertvoll sind diese anorganisch-mineralischen Verbindungen für unseren Körper nicht, wie schon beschrieben.

Vielen Dank an Jörg Lipa für das Interview!

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